Monday, March 21, 2011

Melbourne und Great Ocean Walk

Heyho everyone!
Weils am Strand einfach zu gemütlich war hat eine fiese Welle unsere Kamera attackiert und bis wir die Bilder in Deutschland (hoffentlich) gerettet haben (und die Handybilder hochgeladen), beschränken wir uns auf ein kurzes Lebenszeichen:

Wir haben die 100 km Great Ocean Walk nicht nur überlebt, sondern auch richtig genossen. - Genau die richtige Mischung aus Schwitzen und Relaxen, Sand und Felsen, netten Menschen und Einsamkeit, Kängurus und Ameisen (alternativ: Blutegel), tropisch und trocken, Dosen- bzw. Tütenfutter und fresh stuff und und und! Zum Highlight der Tour wählten wir beide (in Abstimmung mit unserem treuen Gefährten, dem Zelt) die Panorama-Toilette 100 Meter über Devils Kitchen.

Zuvor hatten wir zwei tolle Tage in Melbourne. Wir erkundeten die Stadt per Fahrrad, genossen das Moomba-Festival mit world class waterskiing, den botanic garden, den St Kilda Beach und den riesigen Victoria Market, wo wir uns für die Wanderung eindeckten. Toll war auch die kostenlose 90-Minuten-Rundfahrt per Bus, das morgendliche Schwimmen und das abendliche Kochen mit unserer "stellvertretenden Gastmama". Und vor allem das fünfjährige Mädel, das bei Karaoke4Kids das Lied "Billionaire" performte!

Nach dem Walk gammelten wir so lange an den 12 Aposteln rum, bis ein Asiate mit seiner Canon XXX6666 endlich mal ein gscheites Bild von uns produzierte und schließlich unser Bus zum Küstenstädtchen Warnambool kam. Vor Ort genossen wir den "besten öffentlichen Abenteuerspielplatz der Welt" und machten (Vegi-)Burritos auf ultramodernen free barbecues inmitten von Enten und anderem Getier. Nach einer (äußerst) kurzen Begegnung mit dem Meerwasser am Morgen und allerlei Rumgelatsche gings mit dem nächsten Bus nach Mount Gambier. Nachdem wir einen günstigen Zeltplatz gefunden hatten, ging die Latscherei weiter: rund um den Blue Lake ("Der war auch schon mal blauer"), up and down, schließlich zum Valley Lake und durch einen kostenlosen Wildlife-Park mit allerhand Kängurus und Wallabies (die unsere Expertin nach dem Walk eindeutig zuordnen konnte, wohingegen der Ornithologe bei den etwa fuffzich Vogelarten total versagte) uuuund finally etwa 20 (in Worten: zwanzig) free barbecues. Etwa 19 davon waren ziemlich verschmutzt, wir erwischten aber einen sauberen Grill und brutzelten allerhand wehrloses Gemüse das wir dann gnadenlos zwischen Toasbrote, Soßen und Dips zwängten. Am nächsten vormittag liehen wir uns kostenlos Fahrräder von der örtlichen Bücherei, begutachteten das Upherston Sinkhole und vor allem die Engelbrecht-Höhle. Nachmittags waren wir on the road again und mit jedem toten Känguru das uns passierte näher an Adelaide. Heut regnet es, ein guter Tag um das Zelt und die Rucksäcke zu säubern, vorallem die Wäsche die sich angesammelt hatte. Zum Perfekten Willkommensdinner gibt es heute abend Roastchicken mit Veggies und Mareikes Delikatessen Chicken mit Blue Cheese and Pear (Thanks Mum). After that we will have our weights back ^^
Fotos folgen also - hoffentlich !
Hier noch ein schönes Erinnerungsfoto an die liebe Familie Bau :

Tuesday, March 8, 2011

Das Wandern ist des Deutschen Lust ...

... und das Gärtnern natürlich auch!

Nach einem gemütlichen Montag rückten wir am letzten Dienstag unserem Gastgarten zu Leibe. Obwohl mindestens drei Grüne Daumen beteiligt waren, war es ganz schön schweißtreibend.

Hier das Resultat:Ein Gemüsegarten (bisher noch ohne Gemüse).
Da wir fleißige Kölner Heinzelmännchen sind, ruhten wir nicht und bereiteten ein köstliches Mahl für unseren zauberhaften Gastgeber. Es gab mit Reis gefüllte Paprika und Zucchini, dazu Löwenköttel. Da wir gerade schon beim Gärtnern sind: gestern waren wir wieder am Werk. Der Mann und die Frau mit den Scherenhänden, machten allerlei Gewächsen den Garaus.

Viktor Harbor


Am Mittwoch, nachdem wir wieder mit unserem Gasthund joggen waren, machten wir uns zu fünft auf in Richtung Wasser. Zuerst zeigte uns unser Gastvater den alten Hafenort Goolwa, wo am Wochenende zuvor das Wooden Boat Festival vorbeigeschwommen war. Gegen den Widerstand der Aborigines wurde dort eine große Brücke gebaut, die es uns nun ermöglichte, bis auf Sichtweite an die Mündung des River Murray heranzufahren.

Weiter gings zu einem der Staudämme, die das Meerwasser vom Fluß fernhalten sollen. Derzeit sind aber alle Schleusen offen. Südaustralien erlebte einen der regenreichsten Sommer aller Zeiten und so strömt das Wasser nur so Richtung Meer - was die Pelikane aber nicht vom Fischen abhält.

Zur besten Lunchtime erreichten wir Victor Harbor und verleibten uns hervorragende Chips (fast schon belgische Qualität, da 2mal frittiert) und Fische ein. Leckere Sache, auch ohne Soße. Und die ideale Stärkung für einen Rundgang auf Granite Island, direkt vorm Städtchen gelegen. Da gibts eine von Pferden gezogene Tram zu bestaunen, gegen Felsen krachende Wellen und des Abends auch einige Tausend Pinguine.
Die kommen täglich von ihren bis zu 25km weiten Fischzügen zurück auf die Insel. Anstatt darauf zu warten (und für die "Führung" ordentlich zu blechen), stürzten wir uns aber lieber selbst in die Wellen. Die Meerjungfrau rannte mit den Möwen um die Wette und der Wellenritter der Kokosnuss machte Bekanntschaft mit dem einzigen Felsen dieses wunderschönen Sandstrandes.

Wasserfälle und Wetlands

Am Donnerstag konnten wir unserem Wanderinstinkt endlich freien Lauf lassen, auf dem Weg zum Waterfall Gully, suchten wir beinahe zwei Stunden nach dem Eagle on the Hill. Was auf den Wegweisern so vielversprechend klang war aber nur ein runtergekommener Rastplatz direkt an der Strasse. Die war bis vor etwa zehn Jahren der einzige Weg in die Adelaide Hills, früher wurde sogar Wegzoll erhoben. Unten im Tal futterte direkt neben dem Weg eine Känguruhfamilie - unsere ersten Kängus in freier Wildbahn!

Und am Ziel unseres Weges gab es Wasserfälle zu bestaunen und mindestens genauso tolle umgefallene Baumstämme ;)




Beim Rückweg hoch zum Mount Lofty packte uns der Ehrgeiz; Fotografieren war verboten, Trinken nur während des Laufens erlaubt. Auf dem etwas gemütlicheren Rückweg zur Park'n'Ride-Metropole Crafers begleiteten uns 1001 Schmetterlinge auf unserem herrlich einsamen Pfad.
Und dank unserer zauberhaften Gastmutter wussten wir kurze Zeit später auch, dass die australier die besten Tacos servieren (mit Ausnahme vielleicht von ein paar Mexikanern).

Am Freitag spazierten wir von der Wohnung unserer Gastschwester aus etwa eine Stunde in die örtlichen Wetlands. Unser Ziel: Einer der berühmten öffentlichen Grills. Die sind mit Strom oder Gas betrieben, kostenlos (weil die Münzen zu oft geklaut wurden, als die halbe Stunde noch einen Dollar kostete) und stets in Gesellschaft öffentlicher Toiletten anzutreffen (von denen es übrigens fast 17.000 im Lande gibt, wenn wir uns nicht verzählt haben). Wir hatten ein herrliches (Reste-)BBQ und abends nach einem Bummel über den Cetral Market in der City dementsprechend wenig Hunger. Zum Glück nahmen wir bei einem Chinesen mit drehbarer Tischplatte Platz, so dass wir Reis für alle bestellen und teilen konnten. Besonders hervorzuheben ist das (mit Wok-Gemüse gefüllte) Vogelnest!




Flinders Ranges


Am Wochenende gings ins südaustralische Hochgebirge, benannt nah dem wichtigsten Entdecker des Staates. Früh gings los und allein schon die Old Stone Hut Bakery mit ihren Pies war die Reise wert Gegen Mittag erreichten wir unser Nachtquartier, dem beschaulichen Örtchen Melrose am Fuße des Mount Remarkable Dort testeten wir unser Zelt, unser Gastfmilie schlief in einer family cabin des Caravan Parks. Am Samstag unternahmen wir sage und schreibe drei Spaziergänge, so sahen wir zwar nicht den fast 1000 Meter hohen Gipfel von nahmen aber dafür viele andere schöne Dinge. Abends klassisches BBQ, bei dem uns irgendwas (vermutlich ein Opposum) aus den Bäumen bewarf. Und des nachts zogen die Schlangen ihre Bahnen unter der Zeltplane.
Um kurz nach sechs tappten wir wieder den Berg hoch, um den Sonnenaufgang zu bestaunen. An einen Gipfelsturm war aber auch diesmal nicht zu denken, schließlich wartete ein Geburtstagsfrühstück auf Mareike (britisch-deutsch) und vor allem der Flinders Rangers National Park 200 km nördlich.


Das Highlight des Parks heißt Wilpena Pound (ein paar aufgemotzte Eindrücke hier)- ein rund 80 km² großer Talkessel, der von Bergen umgeben und nur durch einen schmalen Durchgang erreichbar ist. Wir spazierten hinein, durch eine fast tropische Landschaft. Unsere Gastgeber hatten auch schon auf der Herfahrt gestaunt, wie der viele Regen des Outback ergrünen hat lassen. Alle gemeinsam schafften wir es auf einen 720 Meter hohen Lookout und sangen ein Geburtstagsständchen. Außerdem gratulierten noch Emus, Känguruhs und (von den Spinnen mal abgesehen) zahlreiche Ziegen. Letzteren sollte es einen Tag später an den Kragen gehen. Da sie allerhand anknabbern und sich wohl zu schnell vermehren, werden sie per Helikopter gejagt.

Tja, das Outback ist eine rauhe Gegend. Davon konnte wir uns auch auf der fast sechsstündigen Rückfahrt noch einmal überzeugen. Wir stärkten uns mit den "schlechtesten Pommes des Landes" in Port Wakefield. Bei Port Augusta passierten wir übrigens das Kohlekraftwerk, welches fast ganz Südaustralien mit Strom versorgt. Die Kohle dafür kommt aus einem Ort 150km nördlich vom Wilpena Pound per Zug. Viel billiger kann man Strom wahrscheinlich nicht herstellen...

Das das nicht ohne Folgen für die Umwelt bleibt, hat sich inzwischen auch schon bis in die Adelaide Hills herumgesprochen. Im schönen Stirling, wo wir am Montag shoppen waren, gibt es gleich mehrere Möglichkeiten umweltfreundlich einzukaufen. Wir kehrten im Organic Market ein, staunten über die Preise (z.B. ein kleines Päckchen Tartex für über 5 Euro) und fanden immerhin ein erschwingliches Milchpulver, das wir bald benutzen können.
Morgen geht es nämlich nach Melbourne (zu Gastonkel und -tante ;-)) und am Samstag endlich auf den Great Ocean Walk - Abenteuer (Spinnen, Schlangen, Regengüsse...) wir kommen!!! Bis in 14 Tagen!

Tuesday, March 1, 2011

Fortsetzung - eine Woche in Adelaide Teil II

GLENELG North Beach: Delfine und ein Stachelrochen



Eines schönen wolkigen DONNERSTAGmorgens, nach einer geruhsamen Nacht bei unserer Gastschwester und einer ausgiebigen Joggingrunde in die Wetlands, machten wir uns auf den Weg zum Strand. Nach anderthalb Stunden per Bus und Bahn erreichten wir Glenelg im Osten von Adelaide. Zunächst schlenderten wir den Steg entlang, was sich aber schnell zu einer Jagd auf den "hochgiftigen" Stingray entwickelte. Leider versteckte der Fiesling sich unterm Steg.

Unser Stadtführer entschied sich dann für den North Beach, weshalb wir uns noch eine halbe Stunde mit dem Baden gedulden mussten. Der lange einsame Strand entschädigte aber für den Marsch entlang der Appartments und Yachten.

Vorallem weil plötzlich der erste Delfin auftauchte ... nach und nach sahen wir mehr Delfine, erst kam nochmal einer und nach einiger Zeit sprangen zwei an uns vorbei, die aber auch schnell wieder weg waren.

Wir genossen ausgiebig die Sonne, die pünktlich zu unserem Erscheinen die Wolken besiegt hatte. Etwas zu ausgiebig, wie wir zuhause feststellen mussten, obwohl wir uns vorschriftsgemäß eingecremt hatten ...
Auf dem Rückweg fanden wir noch einen Spielplatz für Erwachsene, auf den uns der Reiseführer zwang. Das rief zuerst einigen Unbill hervor, fand dann aber lauten Beifall aller mitreisenden Damen.

Die Mädels ließen den Nachmittag mit wohlverdienter Cold Rock Eiscreme ausklingen, während der Reiseführer die Art Galleries auscheckte. Abends gabs zu Hause in den Hügeln Dinner mit Giovannis Pizza (der heißeste Italiener in da village) und buntem Salat a la Karen (mit Avocado!) - damit feierten wir den Geburtstag unserer Gastschwägerin in spe ein wenig nach.


(AUSTRALIAN!) FOOTBALL AND INTERNATIONAL NIGHTLIFE

Am SAMSTAGmorgen hatten wir die Gelegenheit, ein paar echt-australische Football-Blokes aus der Nähe zu beschnuppern. An der alten Highschool unserer Gastgeschwister pfiff unser Gastbruder ein Testmatch. Die Mädels waren der Meinung, dass das weisse Dress ihm super stand, sonst sei's eher öde. Trotz allem bietet der Australische Football etwas mehr Action als der US-amerikanische.
Abends gings zum Geburtstagsessen mit der Gastschwägerin in spe und ihren Eltern. Zuvor zeigten uns unsere Gastgeber noch ihr altes Zuhause, das wirklich mitten in den Hügeln lag. Eine schöne Spritztour, vor allem weil an allen Ecken und Enden Obst angebaut wird (ein bisschen Wein natürlich auch). Sehr europäisch siehts da aus, aber auch sehr kurvig und ab vom Schuss.
Das Beste am Dinner in der City im "Coopers Ale" war defintiv das namensgebende Bier. Die Schnitzel waren so pervers groß, dass ein gewisser W. seinem Ruf als human vacuum cleaner einige Ehre machen musste. Immerhin: The pumpkin-pizza was pretty nice though. Und freundlicherweise konnte Mareike ihr "Chicken"-Schnitzel Maui (mit Salami belegt!) einpacken lassen ("Doggie Bag").

Ebenso "international" wie die Schnitzel und die drinnen gespielte Musik sind die Dresscodes für gewisse Etablissements. Die Träger kurzer Hosen konnte man an einer Hand abzählen (und der Autor dieser Zeilen gehörte, in geliehenen Schuhen, dazu), dabei passten bis zu 3000 Leute in den Schuppen.
Die Cocktails waren teuer, die Plastikgläser billig, die Aussie-Girls zu aufgebrezelt und zu kurz berockt aber zumindest ein DJ tauchte was.


SONNTAG

Am nächsten Morgen weckte uns gegen 12 das Brutzeln des Frühstücksspecks (in der wohl schwersten Friing Pan der Südhalbkugel) im Elternhaus des Geburtstagskinds. Wir lümmelten rum, sahen viele Bilder von den Putbacktouren der Familie, warfen ein paar Darts, schwupps gabs schon chicken and chips. Eiskalte Getränke natürlich sowieso. Nur vom selbstgebrauten Bier erfuhren wir erst, als wir auf dem Sprung waren. War also nicht unser letzter Besuch!

Nachmittags drehten wir dann noch eine Runde, vom Adelaide Port, wo es echte Harley-Davidson-Kerle zu bestaunen gab und einen riesigen garage sail (Flohmarkt), all the way down the beach.

Wir waren erstaunt, was für einen langen und schönen Strand Adelaide hat.

Dsa lockt auch den einen oder anderen (Hobby-)Fischer...

Zur Krönung gabs das erste Eis-Erlebnis in australien, das vom Preis-Leistungs-Verhältnis her für einen Durchschnittsdeutschen vertretbar war. Waffel in Schoko gedippt, allerlei Streusel und Sahne for free. Der Laden ist definitiv besser als seine Website!


PS: Eigentlich wären wir am Sonntag mit dem Zug in die westliche Millionenstadt Perth aufgebrochen, die Strecke war jedoch überflutet. Und der Ghan nach Darwin/alice Springs schon ausgebucht... Egal, Littlehampton ist auch schön!

eine Woche Adelaide

SHOPPING UND SIGHTSEEING:

Nachdem wir am DIENSTAG die Surfshops in Adelaide City abgeklappert hatten, waren wir um 100 Dollar ärmer, aber stolze Besitzer von 1A Markenware: der Schwabe ergatterte ein um 75% reduziertes Stück Stoff, bei dem er erstmal nachfragen musste ob es auch swimable ist; die Ruhrpottschönheit hingegen schnappte sich ein ganz edles Teilchen, Preis und Hersteller können wir leider nicht verraten, nur soviel: es fängt mit Billa an und hört mit Bong auf ...




Auf der Shoppingmeile bestaunten wir eine Zeit lang einige Künstler, die dort im Rahmen des Fringe Festivals auftraten. Besonders gut gefiel es uns am River Torrens, der mitten durch die Stadt fließt und im Botanischen Garten wo wir zwischen Papageien, Palmen und Blumen besonders entspannen konnten - wenn ein gewisser W. nicht immer so schnell voraus gerannt wär.

Das schöne an der Millionenstadt Adelaide ist, dass sie am Reisbrett entstanden ist. Ein britischer Colonel namens Leid plante sie vor rund 170 Jahren. Deshalb gibt es dort soviele Parks und man kann sich nur schwer verlaufen.
Während die Damen Eiscreme schlabberten, flüchtete der ehrenwerte Herr ins Museum und in die Art Gallerie. Den Abend ließen wir mit "Left overs" und Cricket ausklingen, nachdem uns unsere Gastgeber, die Beide in der City arbeiten, mitgenommen hatten.

Wein und Pizza im BAROSSA VALLEY

MITTWOCH, 11 Uhr: Wir machten uns auf den Weg zu einem Gelage größeren Ausmaßes. Es ging ins Barossa Valley, wo über fünfzig Winzer mit offenen Kellertüren lockten. Ein deutscher Seppel namens Seppelt hatte dort schon kurz nach der Gründung der Kolonie die ersten Trauben angebaut. Er war so erfolgreich, dass später ein ganzes Dorf nach ihm benannt wurde. Im zweiten Weltkrieg musste Seppeltsfield allerdings umbenannt werden, weil es zu deutsch klang. Hungrig von den Erzählungen unseres Historikers W. genehmigten wir uns erstmal eine Pizza. Und zwar im "40s Cafe" in Angaston das angeblich die beste Pizza Südaustraliens macht (mindestens!). Naja, war auf jeden fall crispy und die nach Art des Schuppens (bei dem Klima braucht man meist keine richtigen Häuser) war sehr delikat, mit vielen karamelisierten Zwiebeln. Außdem gabs vom "chef" selbstgekelterten Rotwein. Dank unserer Top-Chauffeurin und auch weil wir aus Versehen ein Ziel in New South Wales (rund 1000 km entfernt) ins Navi eingegeben hatten, sahen wir viel von dem schönen Tal, besonders gefiel der bergige Rückweg. Abgerundet hatten wir unseren Besuch zuvor mit einer Weinprobe in einer kleinen "winery", die sogar noch umweltfreundlich zu sein schien. W. wähnte sich schon im richtigen Alter für eine Flasche Port. Außerdem erstanden wir ein Fläschchen Zinfandel, das wir mit Mareikes letzjährigem Reisekompagnon Emmanuel des Abends in Chinatown leerten. Mitgebrachten Wein zu trinken kostete beim örtlichen Gourmet-Chinesen schlappe 12 Ocken, dafür war auch Einschenken inklusive und wir bekamen die Frühlingsrollen umsonst. Es gab Reis für alle und jeder probierte bei jedem. Mit drei sündhaft teuren Kugeln Eis im Magen, rannten wir kurze Zeit später auf dem Bus und ließen uns zufrieden die "hills" hochschaukeln.



HIKING AND COOKING

Am DONNERSTAG ließ uns unser Gastvater am botanischen Garten im Cleland National Park auf halbem Weg in die City raus. Der Garten war schön groß, beherbergte allerlei Gewässer und Getier, steile Hänge und nicht zu vergessen hervorragende sanitäre Anlagen (es war dringend!). So machten wir uns erst nach rund zwei Stunden auf den Weg zu unserem eigentlichen Ziel: den Wanderwegen rund um den Mount Lofty. Nachdem wir diesen Pimpf (mit lächerlichen 727 Metern höchster Punkt der Region) erklommen hatten, wanderten wir fast eine Stunden bergab. Der Wandersmann war vor allem von der Landschaft beeindruckt, die Wandersfrau eher von den hochkeuchenden Mitmenschen.

Da wir einen von drei täglich verkehrenden Bussen kriegen mussten, war irgendwann Umkehren angesagt und es ging wieder ein wenig bergauf zum Cleland Wildlife Park. Bevor wir in den Bus stiegen hatten wir noch genug Zeit, um durch den Zaun die fünfbeinige Gangart (inkl. Schwanz) der Känguruhs zu bestaunen.


Gemeinsam mit unserer Gastschwester kauften wir ein und bereiteten in ihrer Wohnung ein köstliches Mahl, denn der Rest der Familie war zum Essen eingeladen. Als die mit gekühltem Bier und Wein eintrafen und auch tapfer alle Gänge aufaßen, war der Abend perfekt.

Monday, February 28, 2011

Adelaide





So ich will nur kurz paar Fotos hochladen, damit ihr auch mal zusehen bekommt und nicht nur zu lesen ^^ aber morgen kommt spätestens ein neuer Blog, Wendelin will mir helfen einen neuen Text zu verfassen ;-)

Erstmal nur nen kleiner Einblick ... die ersten sind in Sydney enstanden und das Bild mit dem Vogel ist der berühmte Indian Pacific mit dem wir hier her nach Adelaide gefahren sind ...

Bis morgen und gute Nacht ;-)

Monday, February 21, 2011

Sydney-Adelaide

Hey there,

wo bin ich stehn geblieben? ich glaube nur bei Shanghai, oder? hmm, na ja, ich fange einfach an von Sydney zu erzählen und das was fehlt muss man sich denken oder erfragen ^^ also wir kamen mit drei Stunden Verspätung in Sydney an, es war ungefähr 10 uhr morgens und schon 30°C im Schatten, aber unsere Motivation ein Hostel zu finden war sehr hoch :-) da wir ein nettes Mädchen namens Anna am Airport trafen, entschlossen wir uns mit ihr zu ihrem Hostel zu fahren um zu fragen ob sie noch mehr Plätze frei haben, doch wir wurden schnell gestoppt. Doch bald darauf fanden wir ein tolles Hostel was da heißt : http://www.jollyswagman.com.au/ dort blieben wir die nächsten drei Tage. An dem Tag, an dem wir anreisten, unternahmen wir nicht viel, wir haben den ganzen Tag fast nur geschlafen, am abend haben wir jedoch lecker gekocht im Hostel ( wobei Wendelin feststellen musste, dass es nicht unbedingt billiger ist in Australien selbst zu kochen, oder Fertiggerichte zu kaufen)
Am nächsten Tag hatten wir eine schöne Wanderung durch die Blue Mountains zu den three sisters, die wir allerdings nicht sehr gut sehen konnten, weil wir sehr viel Regen und Nebel an diesem Tag hatten : http://www.bluemts.com.au/tourist/thingsToDo/threeSisters.asp An diesem Tag begleiteten uns die zwei netten Mädels aus Deutschland. Leider war Anna einbisschen krank, so konnte sie es noch weniger genießen als wir :-( ( Wendelin sagt ich muss mich kurz fassen, weil wir schlafen müssen ;-) )
Am abend probierten Wendelin und ich noch unsere Tickets aus, die wir am Flughafen glücklicherweise geschenkt bekommen haben. Es waren Wochentickets, die die Personen nicht mehr brauchten und sie funktionierten bis Donnerstag, lucky we :-) wir nahmen jede Fähre die wir kriegen konnten und schauten uns Sydney vom Wasser aus an, its just beatiful ... we loved it up there ...
Am Mittwoch begannen wir unseren Tag mit einer Joggingrunde und schlossen ihn ab mit einem Wandertag ^^ wir trafen um zehn Uhr unsere zwei deutschen Freunde und begaben uns auf ein Free- Walking- Tour und so lernten wir sehr viel über Sydney :-) außerdem bekam ich meinen ersten Sonnenbrand :-(
http://www.facebook.com/update_security_info.php?wizard=1#!/pages/Peek-Tours/362362379738
Zum Abschluss des Abends, fuhren wir nocheinmal mit der Fähre zu den Olympic Parks und hatten dort auch noch einen Walk-around ^^ meine Füße schmerzten sehr an diesem Abend.
Am nächsten Morgen standen wir wieder früh auf um zu den Fischmärkten zu gelangen, aber leider war es nicht das, was der Reiseführer versprach, but anyway, wir waren froh früh wach zu sein um uns rechtzeitig auf den Weg nach Bondi Beach zu machen. Doch zuerst ging es mit Anna nach Manly, which is a little Island from Sydney. Dort wurden wir wieder von unserem Trails-Führer herumgeführt und mindestens nach drei Stunden konnten wir endlich schwimmen gehn ;-) Am Abend kamen wir dann zu unserem Hostel was wir zum Glück vorher gebucht hatten, nachdem wir paar Minuten freies Internet hatten. In Bondi Beach haben wir dann erstmal ausgeschlafen und ordentlich gefrühstückt um die nächste Wanderung zu starten ;-) wir liefen den ganzen Weg bis nach South Coggee http://www.about-australia.com/travel-guides/new-south-wales/sydney/attractions/natural/bondi-to-coogee-coastal-walk/ und zurück ... am Abend kochten wir nur wieder im Hostel. Wir gingen früh schlafen um rechtzeitig aufzustehen um erst joggen zu gehen und dann zum Skatingthing : http://www.vans.com/events/38137/bondi-bowl-a-rama/ hier schauten wir etwa zwei Stunden zu und machten uns dann auf den Weg zum Zug , der uns nun nach Adelaide bringen sollte. Die nächsten 24 Stunden waren dafür vorgesehen zu relaxen und einfach nur alles hängen zu lassen, denn wir waren im Zug, im INDIAN PACIFIC genau genommen : http://www.australian-trains.com/
Um drei Uhr mittags kamen wir endlich in Adelaide an und wurden dort gleich nett von Scott and Lauren empfangen :-) als wir in meinem alten Gasthome ankamen, sprangen uns gleich alle anderen an , die sehnsüchtig auf unsere Ankunft warteten ^^ wir ließen den Tag einfach nur ausklingen mit Garys Birthday und einem guten Dinner.
Heute haben wir einfach nur eine Sightseeingtour gemacht, durch Littlehampton, Mount Barker und Hahndorf, wo wir ein leckeres Mittagessen hatten und ich nun endlich zum ersten Mal richtiges Känguruhfleisch ausprobiert habe. Morgen wollen wir joggen gehn und in die Main- City fahren um Adelaide unsicher zu machen ;-)

Nun gute Nacht von uns beiden,
Wendelin und Mareike

Thursday, February 17, 2011

1,300000000 Chinesen und 1ne Mareike

Hallöle, wir sind zwar schon in Bondi Beach/ Sydney, aber da wir das erste Mal richtig Internet haben, aber mein Läppi gleich schlapp macht, erstmal ein kleiner Bericht aus China.

Hallo ihr Lieben,

bevor wir beim nächsten Flug abstürzen wollte ich wenigstens kurz von Shanghai berichten ;-)
Das Schöne ist, wir haben hier freies Internet, wo gibts denn sowas ;-)
Nachdem wir um 8 gelandet sind, machten wir uns mit einem anderen netten Pärchen auf die Suche nach Bargeld. Alles war etwas aufregend, weil auf einmal ,meine Visakarte nicht mehr mit meiner Pinnummer funktionierte, zum Glück hatten wir noch etwas Bargeld inner Tasche und konnten somit 25 Euro wechseln , wovon wir allerdings noch 6 Euro Gebühren zahlen mussten ;-) Danach suchten wir die günstigste Variante in die Stadt zu kommen , also nahmen wir die Metro die allerdings 1, 5 Stunden fuhr ... In der Stadt angekommen wussten wir überhaupt nicht wo wir hin sollten und waren froh, dass wir unsere Stadtkarte dabei hatten, wo ein Besichtigungspunkt in englisch als auch in chinesisch beschrieben wurde und das war echt gut so, weil hier kaum jemand englisch spricht, zu meiner Verwunderung ... als wir einwenig Stärkung zu uns genommen hatten, liefen wir einfach einbisschen inner Stadt rum und in einem Parkähnlichen Garten ... als mich alle überredet hatten stiegen wir in ein Taxi ein und ließen uns zur nächsten Sehenswürdigkeit wie wir nachher fanden fahren, und das ist echt ein Erlebnis wert :-) die Taxifahrer können auch kein Englisch und wir konnten unsere Stadtkarte wieder gut nutzen ... am nächsten Punkt angekommen wurden wir fast an jeder Ecke von Schmugglern angesprochen : Swatch or mobil or ... richtige unheimliche Gestalten, die einfach von überall angesprungen kamen und es ging weiter in den Geschäften wo man mit uns feilschte. Da Wendelin und ich eh kein Geld hatten, kauften wir auch nix, ganz zum Leidwesen der Chinesen ;-) Später wollten wir noch zum River und entschieden uns wieder ein Taxi zusammen zu nehmen und nur mal so kurz erwähnt eine Strecke kostet meistens nur umgerechnet 1,2 Euro ... also ruften wir uns wieder einen netten Taxifahrer zu und die Reise ging weiter Richtung Fluss, wo wir uns dann von dem Pärchen trennten. Sie gingen auf einen Aussichtsturm und wir liefen zum Fluss und an ihm entlang, wo es endlich mal ruhig wurde ... Um 5 trafen wir uns wieder und waren fast eingefroren, fuhren dann mit Vorfreude zurück zum Flughafen, wo wir dieses Mal den schnellen Maglev nahmen, der in 8 Minuten aus der Stadt am Flughafen ankam, er war etwas teurer als die Metro, weil er halt auf einer extra Schiene 300 km/h erreicht ... Zurück am Flughafen geht es gleich weiter nach Sydney, wir freuen uns auf ein Bett und eine Dusche und natürlich besonders auf das gute Wetter :-)

Ich hab euch sehr lieb,

eure Mareike

Friday, February 11, 2011

WIEDER ZURÜCK nach AUSTRALIEN

HALLO LEUTE, wer es noch nicht mitbekommen hat : ich fliege morgen nach Australien, diesmal aber mit Wendelin, er hat mich überredet ^^ nur damit ihr schon Bescheid wisst, hier schonmal der Link, wir halten euch auf dem Laufenden ...